Januar. Grau

grau

Eigentlich wollte ich den steinigen Weg hier am Ende der Straße mit ein bisschen Melancholie und Schwermut fotografieren (steinige Wege sind ja bekanntlich schwer, lang und mühevoll), so als wenn dieser Jahre alte Asphalt, geschunden von viel zu großer Last und dem Frost,  Nachdenklichkeit und Tristesse abbilden könnte in schillerndem Grau, aber je länger ich diese Pfütze betrachtete, desto mehr sah sie aus wie ein Herz, zerbröckelt und trotzdem schön. Und deswegen finde ich diesen Weg wundervoll und auch ein bisschen zum Lächeln, denn bei näherem Hinsehen sieht selbst ein steiniger Weg ein bisschen schön aus. Es ist halt doch immer alles eine Frage der Phantasie und dem, was wir daraus machen.

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9 Kommentare

  1. Wie wunderschön ist das denn?! Eine Herzpfütze – unglaublich!
    Dein Text dazu gefällt mir übrigens auch richtig gut.
    Ganz liebe Grüße
    Christiane

  2. Das ist ein super tolles Bild – du hast recht: die Schönheit der Dinge liegt einfach in der Betrachtung des Menschen selbst.
    Liebe Grüße
    Dani

  3. …ich hab’s sofort als herzpfütze angesehen. hach, was können Schlaglöcher schön sein :-)
    lg mickey

  4. So haben auch steinige, harte Wege ihre Schönheiten…. Man muss sie nur sehen. Oder finden wollen!
    Herzlichst
    yase

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