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Der braune Koloss…

…steht in Oldenburg am Hafen. Er war quasi mein erstes Motiv auf meiner Fototour im Sommer.
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So interessant es im Detail aussieht, so häßlich finde ich es in voller Größe, die ich nichtmal aufs Bild gekriegt habe…
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Aber das war zum Glück nur eines von vielen, vielen Motiven, die mir vor die Linse kamen und die ich euch demnächst zeigen möchte!
Mehr Braun gibt es bei Nic.

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Kindheitserinnerungen {Herbst #6}

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Ich weiß es noch ganz genau, wie damals an der Grundschule die Büsche standen. In der Ecke, wo wir so gern spielten, dort kurz vorm Sportplatz. Alles voller Hagebutten hing es im Herbst. Und die Jungs machten sich einen Spaß daraus, uns zu jagen und sie drohten uns, die Hagebutten hinten in die Jacke zu werfen. “Juckpulver” sei da drin, ganz gefährlich und ganz fürchterlich juckend. Und so rannten und rannten wir, voller Lachen, Kichern, lautem “Bitte niiiiicht” rufen. Es hat sich nie ein Junge wirklich getraut, weswegen ich bis heute nicht weiß, ob die Hagebutten auf der Haut wirklich solch starken Juckreiz hervorrufen. Mittlerweile weiß ich aber zumindest, dass die kleinen Härchen an den einzelnen Nüssen in der Hagebutte den Juckreiz hervorrufen. Dennoch denke ich grundsätzlich an die Pausen in der Grundschulzeit, wenn ich Hagebutten sehe.
Ich habe gelesen, dass es sogar zahlreiche Rezepte mit Hagebutten gibt – habt ihr schonmal welche gegessen?

Herbstimpressionen:
Warmer Atem {Herbst #1} | Steckrübeneintopf {Herbst #2} | Die letzten warmen Sonnenstrahlen {Herbst #3}| Kürbissuppe {Herbst #4} | Farbenspiel {Herbst #5}

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Fahrradliebe – Fahrraddiebe

Oldenburg ist eine Fahrradstadt -  die Stadt ist nicht umsonst Spitzenreiter im ADFC-Fahrradklima-Test 2012 (Platz 2 in der Stadtgrößengruppe 100.000 bis 200.000 Einwohnern). Auch wenn es auf mancher Kreuzung und in mancher Straße ein wenig gefährlich für die Radler ist, so ist Oldenburg im Großen und Ganzen wirklich eine unglaublich fahrradfreundliche Stadt. So freundlich, dass sich manch einer vor lauter Freundlichkeit einfach so ein vermeintlich alleinstehendes Fahrrad adoptiert und den eigentlichen Besitzer ziemlich unglücklich zu Fuß gehen lässt…
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Oldenburg zu Studentenzeiten, das ist für mich Fahrradliebe. Nicht auf den Bus angewiesen sein müssen, zu jeder Tages- und Nachtzeit aus der Pinte nach hause kommen können. Bei Wind und Wetter in die Innenstadt radeln, auf der Fahrradschnellstraße zwischen drei Dutzend anderen radelnden Studenten. Ich erinnere mich da an besonders frühes Losfahren vor der Vorlesung, damit man noch einen Platz findet, an dem das Rad angeschlossen werden kann. In zweiter Reihe warten auf einen freien Platz oder aber das Fahrrad stehen lassen zu müssen, weil man hoffnungslos zugeparkt wurde. An Plastiktüten über dem Sattel und Müll im Fahrradkorb am Mensa-Aufgang.

Aber es erinnert mich auch daran, wie ich einmal vergaß, mein Fahrrad abzuschließen und sich jemand anders meinem geliebten Rad annahm. Ich glaubte zuerst an einen doofen Scherz und an das Gute im Menschen durchsuchte jegliches Gebüsch in der Nähe, musste dann aber feststellen, dass ich mein Fahrrad verloren hatte. Das Absurde: Ich sah es danach jeden Donnerstag morgen vorm großen Hörsaal stehen, fest angekettet. Ich wollte es nicht zurückklauen und hatte längst ein neues Rad und so erlaubte ich mir eines Tages lediglich eines: Ich zog den Schlüssel vom Speichenschloß ab (den hatte derjenige an diesem einen Tag wohl vergessen, als er diese überdimensionierte Sicherheitskette anlegte) und fuhr genüßlich nach hause. Am nächsten Tag stand das Fahrrad immer noch vor dem Hörsaal. Danach war es verschwunden und ich sah es nie wieder. Aber den Schlüssel, den hab ich immer noch!
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Dies ist mein Beitrag zur Bikelovin-Blogparade von der lieben Christiane auf ihrem Blog bikelovin.blogspot.de

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Farbenspiel {Herbst #5}

Ich bin ja zugegebenermaßen recht häufig auf den hiesigen Spielplätzen unterwegs und hab zwischen Anschubsen, Wippen und Picknick-Auspacken immer mal ein paar Augenblicke Zeit, mich umzuschauen. Und an unserem Lieblingsspielplatz steht dieser wunderschön gewachsene Baum, der sich so herrlich vor freiem, blauen Himmel zeigt. Zufällig habe ich ihn im Abstand von einer Woche fotografiert.
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Diesen Baum werde ich wohl nun täglich besuchen.Weil es so wunderschön ist, die Farbenpracht des Herbstes einzufangen!
Dies ist mein Beitrag zu Nics BIWYFI-Fotoprojekt.

Herbstimpressionen:
Warmer Atem {Herbst #1} | Steckrübeneintopf {Herbst #2} | Die letzten warmen Sonnenstrahlen {Herbst #3}| Kürbissuppe {Herbst #4}

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Kürbissuppe {Herbst #4}

Kürbissuppe

Endlich gibt es sie wieder überall! In meiner Kindheit gab es zuhause nie Kürbis und von meiner Oma kannte ich nur die süß-sauer eingelegten Kürbisstücke, die ich wirklich, wirklich fürchterlich fand. Es brauchte viele Jahre und schlußendlich ein kleines Baby, bis ich mich an den ersten Kürbis heranwagte. Zuerst wollte ich nur unserer Tochter Kürbis kochen, doch beim Abschmecken kam es dann heraus: ich stellte erschrocken fest, welche Genüsse ich verpasst hatte! Und das noch ganz ohne irgendwelche Gewürze! Zu Pasta esse ich gern Salbei zum Kürbis, in der Suppe dürfen Ingwer und Kokosmilch nicht fehlen.
Welches sind eure Lieblingskürbisrezepte?

Herbstimpressionen:
Warmer Atem {Herbst #1} | Steckrübeneintopf {Herbst #2} | Die letzten warmen Sonnenstrahlen {Herbst #3}